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Corona-Info 16|10|21

Ab 18.10.21 gelten folgende Regelungen:

Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler
1. Sitzen die Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer oder stehen sie, ohne sich fortzubewegen, gilt keine Maskenpflicht. In allen anderen Situationen gilt Maskenpflicht.
2. Grundsätzlich keine Maskenpflicht im Klassenzimmer gilt für Schülerinnen und Schüler der Klasse eins bis vier.

Maskenpflicht für Lehrerinnen, Lehrer und andere am Unterricht mitwirkende Personen:
In den Klassenräumen besteht die Maskenpflicht nicht, solange der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Die Maskenpflicht außerhalb der Unterrichtsräume gilt weiterhin.

Singen im Unterricht
Für das Singen im Unterricht gibt es künftig zwei Möglichkeiten:
– ohne Maske, aber mit Mindestabstand von zwei Metern,
– mit Maske, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Aber dann sollte der Abstand jedoch so groß sein, wie es die räumlichen Verhältnisse zulassen.
Alle anderen Regelungen bleiben erhalten.

Alle nötigen Infos und Formulare finden unsere Eltern hier >.



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Abitur 2021

Die Abiturienten 2021

Da in diesem Jahr leider wieder keine traditionellen Abschlussfeiern in den Schulen stattfinden konnten, wurden Schüler, Lehrer und Eltern kreativ und gestalteten die Feiern unter den geltenden Hygienebestimmungen. So geschehen am 23. (Abiturfeier) bzw. am 27. Juli 2021 (RSA-Feier) an der Waldorfschule Vaihingen.
Die Festansprache bei der Abifeier, hielt wie auch in der vergangenen Jahren, der Deutsch- und Geschichtslehrer und gleichzeitig Abiturbeauftragte Peter Valet. Er zitierte eingangs Bertolt Brechts Gedicht: Fragen eines lesenden Arbeiters. Es folgte eine Eingangsrede (…)
Darin sagte er: 12 Abiturzeugnisse können wir heute überreichen. Drei Schüler haben eine eins vor dem Komma: die vorderen Plätze teilen sich Benjamin Stark mit 1,1 und Joscha Großmann mit 1,2. Wahre Traumnoten! Die Durchschnittsnote hat den Spitzenwert von 2,17 erreicht und liegt damit an der Spitze der Abiturjahrgänge. Die anderen Abiturienten: Joshua Aichele, Leander Beukman, Emma Eißler, Lisa Hahn, Julian Heier, Jakob Humbeck, Felix Kegel, Sebastian Preckel, Pauline Stahl, Ronja Wörz haben auch mit guten Noten bestanden.
Allen Absolventen des sicher nicht einfachen Jahrgangs 2021 wünschen wir einen guten Rutsch ins außerschulische Leben, auch wenn einige an weiterbildenden Schulen, Hochschulen und Universitäten noch einige Jahre lernen müssen oder wollen…

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Realschulabschluss 2021

Auch die dreizehn Realschüler der Freien Waldorfschule Vaihingen/Enz haben einen erfolgreichen Abschluss abgelegt. Die Absolventen haben einen beachtlichen Notendurchschnitt trotz neuer Prüfungsbestimmungen von 2.0 erreicht; zwei von ihnen erreichten sogar einen Durchschnitt der deutlich über dem Gesamtdurchschnitt lag (Philip Schert und Vincent Palmer). Sehr gute oder gute Ergebnisse erzielten: Luis Andreas, Luis Brandstetter, Rosaria Cotardo, Pia Gayer, Mara Häußler, Kim Hekel, Marlin Karcher, Henriette Messerschmidt, Stella-Marie Prieger, Amelie Schmid und Lion Tür.

Eltern und Schüler hatten an einer Abschlussfeier in der Mensa am noch einmal die Gelegenheit mit den Lehrern zu reden und einen Rückblick auf die 11 Jahre Schulzeit zu halten.
Die Zeugnisübergabe fand erst am Mittwoch, den 28.7.21 bei der Schulabschlussfeier mit den Schülerinnen und KollegInnen der Oberstufe statt.
Die RSA-Schüler besuchen im Anschluss entweder weiterführende Schulen oder beginnen eine Lehre oder absolvieren ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr.

Hauptschulabschluss

Sieben Schüler haben an unserer Schule den Hauptschulabschluss bekommen: Mit dem besten Ergebnis eine Schülerin der 9. Klasse und auch mit sehr guten Ergebnissen: 6 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse.

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Ein Fest der Kostüme

Dieses Jahr war es möglich, zwei interne Aufführungen (am 23. und 24. Juli) des Theater-Projekts der Klasse 11 abzuhalten. Eine öffentliche Aufführung gab es leider nicht.

Der Theaterpädagoge, Autor und Regisseur Gerald Friese hat aus dem Hörspiel „Das schönste Fest der Welt“ von Siegfried Lenz ein komplett neues Stück der 11. Klasse auf den Leib geschrieben, mit vielen neuen Personen und Zeitbezügen, zumal der Originaltext aus 1955 stammt. Dem Motiv ist aber Friese treu geblieben: Ein exklusives Kostümfest, das der Marquis de Serpa (im Stück Philipp Graf von Raspe) auf seinem spanischen Landsitz veranstalten will, sorgt bei der einheimischen Bevölkerung des Nachbardorfs für sprichwörtlichen Zündstoff. Zwei Fischer drohen mit einem Sprengstoffanschlag. In seiner hintersinnigen Hörspielsatire aus dem Jahr 1955 nahm Siegfried Lenz die Jetset-Schickeria und die Vertreter einer lauteren revolutionären Gesinnung gleichermaßen aufs Korn.

Friese hat nun das Theaterstück „Gefährliche Einladung“ in unsere Zeit und nach Deutschland versetzt und das Motto „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ aus der Flugschrift des Hessischen Landboten des Vormärz-Schriftstellers Georg Büchner öfter wiederholen lassen.

Schon der Titel klingt sehr aktuell. Außerdem erkannte der aufmerksame Zuschauer und Zuhörer viele Anspielungen auf die heutige Zeit mit vielen Kalauern und Wortspielen wie: „aus der Küche sollten Gerüche und nicht Gerüchte kommen“ (Gerüchteküche, wieso eigentlich?), „Bielefeld existiert nicht…“  kugeln (Wahrsagerin) statt googeln, die Ignoranz der Briten, die Österreich als einen Teil Deutschlands sehen, usw.

Eigentlich hielt sich Friese an die Anweisungen des Theaterdirektors im Vorspiel auf dem Theater in Goethes Faust: „Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!“ da mehrere Parallel-Handlungen eingeflochten wurden: die Attentäter-Pläne, die Fitness- und Esoterik-Szenen, Gespräche im Boot usw.

Auch das Thema LGBTQIA+ kam nicht zu kurz, als zwei lesbische Fitnessteilnehmerinnen  (eine davon ist Inhaberin eines Swingerklubs) plötzlich über Männer sprechen. Die Esoterikszene wird in der Person von Madame Augura, einer Wahrsagerin aufs Korn genommen mit dem in solchen Situationen omnipräsenten Schlusssatz: „Die Zukunft ist Ihnen gewogen“.

Durch eine bühnenreife Sprache, was bei 11-Klässlern nicht immer selbstverständlich ist, durch eine treffende Kulisse, aufgeteilt auf 11 (!) Schauplätze im ganzen Saal, stilgerechte Bühnenrequisiten, von Eltern aufgetrieben, wurde auch durch die Musik die richtige Atmosphäre für ein gelungenes Stück geschaffen. Was bisher an Fahrzeugen noch nicht auf der Bühne stand, wurde dieses Jahr nachgeholt: ein richtiges Kanu. Schiff, Motorrad, ja auch Flugzeug standen schon auf der Bühne, ein Kanu bislang aber noch nicht. Der Star des Stücks war der näselnde „Pinguin“, der Butler Benedictus der gräflichen Familie, ein Ostfriese, wobei aber auch der Graf und die Gräfin und auch die internationalen Gäste der exklusiven  Party eine gute Rolle abgaben.

Zwar explodiert am Ende eine Bombe, aber niemanden stört’s, da niemand verletzt wird… und übrigens übertönte auch der wohlverdiente Applaus den Knall!

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„Trikolore“

An zwei internen Abenden am letzten Schulwochenende am 25. Und 26. Juli und einer Schüleraufführung am Montagvormittag wurde das Freilichtspiel „Trikolore“ dem Publikum gezeigt.

Die Theaterpädagogin an der Waldorfschule Gabriele Sponner ist die Autorin und Regisseurin des 8.-Klassspiels, passend zum Geschichtsunterricht der Klasse, in dem die Französische Revolution im letzten Schuljahr ausführlich besprochen wurde.

Natürlich spielt es in Frankreich, im Jahre 1789 als eine fahrende Schauspieltruppe durch das Land zieht. Sie teilen die Armut der Bauern und geraten in die Gunst des französischen Hofes. Wie der Truppe der Spagat zwischen den Welten gelingt, ist nicht nur gefährlich, sondern auch höchst amüsant.

Das Stück persifliert durch die Darsteller der Theatertruppe das Revolutionsgeschehen. Ein Graf bzw. Gutsherr fordert von Flo ́s Eltern, dass der 12-jährige in einem Bergwerk Frondienste leisten soll. Vielen Kindern vor ihm hat es Krankheit oder gar den Tod gebracht. Weil es sowieso zu wenig zu essen für Flo und seine Schwester Marie gibt, beschließen die beiden, das Elend ihres elterlichen Bauernhofes zu verlassen. Nach Amerika wollen sie, dort kann jeder mit Fleiß etwas werden. Auf dem Marktplatz in Paris werden sie von Pierre angeheuert, in einer kleinen Posse mitzuspielen. Jetzt können sie ihr Geld zum Leben selbst verdienen.  Flo kann die Schauspieler mit seinem Witz für sich gewinnen und auch weil Marie so schön singen kann, dürfen sie Capitaines Schaubühne nach Versailles begleiten. Dort sollen sie vor dem König auftreten! Comtesse Celestine ist eine Adelige, die nicht verheiratet werden möchte, deshalb will sie mit der Schauspielgruppe aus Versailles fliehen. In den Wirren der Revolution, muss sie aufpassen, dass sie nicht vom randalierenden Volk umgebracht wird. Die Schauspieler verstecken sie in Paris bei den Waschfrauen. Dort lernt sie das Volk lieben.

Just am Abend des großen Auftritts am 14. Juli 1789 stürmt das Volk von Paris die Bastille und die Revolution beginnt. Das Volk will nicht länger von privilegierten Adeligen ausgebeutet werden. Überall herrscht Chaos, erboste Bürger rächen sich an den Adeligen. Eine Regierung wird gebildet, zunächst versuchen die Franzosen mit ihrem König alles gütlich zu ändern – aber dann flieht der König Louis der XVI. Dieser Verrat kostet den König und seiner Familie das Leben. Alle Königstreuen werden verhaftet. Ein Bürgerkrieg ist entfacht: Alle anfänglichen Revolutionäre werden jetzt des Verrats bezichtigt. Das Stück zeigt in zwei Besetzungen das Leben der armen Leute und widmet sich ihrer Rolle in der Französischen Revolution.

Wie ein Wandertheater wurden die Zuschauer samt Schauspieler von Szene zu Szene geführt: Auf acht sorgfältig und treffend ausgesuchten Schauplätzen auf dem weitläufigen und vielfältigen Gelände der Freien Waldorfschule Vaihingen an der Enz  (inklusive Werkstätten, Bauwagen, Bachufer, Rondell usw.) entfaltete sich das ganze Panorama der Revolution. Das schöne Spiel der Schüler, die gut geübte Aussprache, die zeitgemäßen Kostüme (genäht von den Schülern unter der Anleitung der Handarbeitslehrerin) und die begleitende Musik mit Gesang und Instrumenten (Alexander Nolte) schufen die richtige Atmosphäre für ein gelungenes Achtklasspiel, das durch regen Applaus belohnt wurde.

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„Tobi und die Anderen“

Laurin Rudolph, Schüler der 11. Klasse, hat vergangene Woche beim großen VKZ-Schreibwettbewerb mit seiner Kurzgeschichte „Tobi und die Anderen“ den 1. Platz erreicht. Die Plätze 2 und 3 gingen an eine Schülerin und einen Schüler des Stromberg-Gymnasiums. Die Preisverleihung fand am Samstag, 17. Juli, auf dem Marktplatz in Vaihingen statt. Der Schreibwettbewerb war für die Schüler*innen der Klassen 7-12 ausgeschrieben und eingereicht werden konnte eine Kurzgeschichte zwischen 2.000 und 7.000 Zeichen. Insgesamt wurden der VKZ 34 Kurzgeschichten zugeschickt, die in den nächsten Wochen eine nach der anderen veröffentlicht werden.

Die Geschichte:

„Tobi und die Anderen“
Einen normalen Tag in Tobis Leben? Leicht zu finden. Einen außergewöhnlichen Tag in Tobis Leben? Puh, wollen wir nicht lieber den Gral suchen gehen? Ich glaube den werden wir eher finden. Offensichtliche Frage: Warum schreibe ich über einen Jungen, dessen Leben nur aus normalen Tagen besteht? Antwort: Alle schreiben über Menschen, bei
denen fast nur au ergew hnliche Tage existieren. Es ist also nur ausgleichende Gerechtigkeit, auch mal etwas über die Anderen zu schreiben.
Piep, piep, piep macht Tobis Wecker, bis er mit seiner Hand einmal darauf schlägt und dann wieder seine Ruhe hat. Nach mehrmaliger Wiederholung dieses Rituals ist es für Tobi an der Zeit sich einzugestehen, dass er aufstehen muss, um den Bus zur Schule noch zu bekommen. Schlurfend ins Badezimmer, dann verschlafen weiter zum Frühstück torkeln. Kurzer Blick auf die Uhr. Schon so spät? Der Bus kommt in 2 Minuten, wenn man
die 3 Minuten Verspätung einrechnet, die er mindestens haben wird, dann sind das 5 Minuten und die reichen für Tobi gerade noch dazu, seine Schultasche zu greifen und so schnell wie möglich zur Bushaltestelle zu sprinten. Hoffen wir einfach mal für Tobi, dass er am Abend vorher seine Schulsachen gepackt hat, denn sonst könnte es heute unangenehm werden. Okay, machen wir uns nichts vor, natürlich hat er das nicht gemacht.
An der Bushaltestelle angekommen sieht Tobi vom Bus nur noch die Rückseite. Na toll, alle anderen haben den Bus bekommen nur er nicht. Wieso musste der Bus auch genau heute pünktlich kommen? An allen anderen Tagen kam er nie pünktlich, warum ausgerechnet heute? Egal. Der nächste kommt ja schon in 10 Minuten, also nur 5 Minuten
zu spät im Deutsch-Unterricht. Passiert. Die Welt wird deshalb nicht aufhören sich zu drehen.
Konversation mit seinem Deutschlehrer, nachdem Tobi zu spät in den Unterricht kam: „So so, sind wir mal wieder zu spät, der Herr?“ „Ja, Entschuldigung, der Bus ist zu frühlosgefahren.“ „Und warum haben ihn die anderen trotzdem bekommen und du nicht?“ „Es könnte auch eventuell möglich sein, dass ich zu spät bei der Bushaltestelle ankam.“ „Aha,
ich denke, da nähern wir uns der Wahrheit schon ein bisschen mehr. Setz dich bitte, ich hoffe du hast wenigstens deine Hausaufgaben gemacht.“ „Ja, habe ich.“
Der arme Tobi. Er hatte sich gestern Abend noch so viel Mühe gegeben, blöd nur, dass die Hausaufgabe nie den Weg vom Schreibtisch in die Schultasche gefunden hat und deshalb dort liegen geblieben ist. Den Moment, als ihm das auffällt, sparen wir uns und machen dafür einen 6-stündigen Zeitsprung.
Juhu, Tobi hat es überlebt. Schule aus. Nun geht es in den nahegelegenen Supermarkt. Dort steht er unschlüssig vor dem Regal mit den Chips. Was beschäftigt ihn denn? Ihm ist aufgefallen, dass seine Lieblingschips in einer Plastikpackung sind und weil heute im Unterricht ein Film gezeigt wurde, in dem thematisiert wurde, was Plastik in unseren Weltmeeren so alles anstellt, weiß er nicht, ob er sie jetzt in seinen Einkaufskorb legen soll
oder lieber nicht. Nach ein paar Minuten des überlegens kommt er zu einem Entschluss: „Ach, die Anderen kaufen ja auch Unmengen an Plastikverpackungen, da macht diese eine Packung keinen Unterschied.“
Auf dem Nachhauseweg denkt Tobi weiter nach und je mehr er überlegt, desto mehr wird ihm bewusst, wie komplex das Thema ist. Mal angenommen, dass jemand anderes in einer vergleichbaren Situation wäre. Sollte derjenige ungefähr die gleichen Gedanken haben, dann wäre ja Tobi selbst unter den Anderen, denn er hatte ja die Plastikpackung
gekauft. Ganz in Gedanken versunken kommt Tobi nach Hause und wird von seinem kleinen Bruder empfangen. „Tooobi, ich muss dir was erzählen!“ „Was gibt’s denn?“ „Heute ist eine der Schaufeln im Kindergarten kaputt gegangen.“ „Hast du sie kaputt gemacht?“ „Nein die
Anderen warn’s.“ „Ach hör mir mit den Anderen auf.“
Ich gebe zu, dass das natürlich kein ganz normaler Tag in Tobis Leben war, aber er hat angefangen nachzudenken und damit eine Tür geöffnet, die es ihm ermöglicht, vielleicht in Zukunft auch ab und zu außergewöhnliche Tage zu haben.

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Gefährliche Einladung

Zum Stück:

– Ein Dorf… – irgendwo.
– Okay… und wo?
– In… in Deutschland.
– Und wo genau?
– Egal… irgendeine Provinz.
– Okay… und was ist darin interessant?
– Nix… gar nichts… außer…
– Ja?… Außer was?… Na, weiter… weiter!
– Na ja… die Dorfbewohner…
– Was ist mit denen?
– Eigentlich nichts Besonderes!
– Und uneigentlich?
– Na ja, die wollen nicht!
– Wollen nicht was?
– Die wollen… die wollen nicht, dass der Typ sein Fest feiert!
– Welcher Typ denn?
– Ein Graf! Ein Adliger!!
– Aha!
– Graf von Raspe! Dieser Typ, dieser Graf lädt mehr als 1ooo internationale Gäste ein.
– Zu einem Fest!!?
– Genau!
– Na und??
– Na, ja, das Fest kostet Geld!
– Jedes Fest kostet Geld!!
– Stimmt! Aber diese Dorfbewohner sind arm!
– Ach so! Und deshalb hat dieser – dieser Typ diese Leute nicht eingeladen!
– Richtig, das auch… aber das ist nicht der Punkt!
– Aha!?!
– Nein, der Punkt ist: diese Dorfleute empfinden so ein Fest als ungerecht!
– Oje… also, darum geht’s!
– Genau! Die sagen nämlich, wenn sein Fest stattfindet, geht eine Bombe hoch!
– Wie bitte, eine was?
– EI-NEE  BOM-BEEE !!
– Das ist tatsächlich… oh, Scheiß-… und… und geht diese Bombe hoch??
– Na ja… mal sehen… schau’s dir doch an!
– Anschauen -was?
– Na, dieses Stück!
– Ich soll so ein Schei-, so ein Schtück anschau’n??
– Genau!!

Gerald Friese

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Wir sind dabei!

In 3 Tagen beginnt in Vaihingen das sogenannte Stadtradeln. Bei diesem Wettbewerb sammeln Städte 21 Tage lang so viele Kilometer auf dem Fahrrad, wie möglich – für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in der eigenen Kommune. In Vaihingen findet das Stadtradeln im Zeitraum 01.07.2021 – 21.07.2021 statt. Wir haben ein Team „Waldorfschule Vaihingen|Enz“ gegründet.
Man sammelt seine Kilometer auf dem Schulweg, auf dem Weg zur Arbeit oder bei kleinen und großen Fahrradtouren – ganz gleich. Die Anmeldung funktioniert sowohl allein als auch als Familie. Es gibt eine Website, auf der man die Statistiken des Teams gegenüber anderen Teams und auch der Gemeinde gegenüber anderen Gemeinden einsehen kann.

Radeln im Team „Waldorfschule Vaihingen|Enz“ – wie geht das?

Wer möchte, darf seine erradelten Kilometer für die Schule eintragen – Registrieren geht über diese Webseite: http://www.stadtradeln.de/vaihingen

Wählen Sie im ersten Schritt das Bundesland Baden-Württemberg sowie die Kommune Vaihingen an der Enz aus. Treten Sie im zweiten Schritt dem Team „Waldorfschule Vaihingen/Enz“ bei. Abschließend registrieren Sie sich mit Ihren persönlichen Nutzerdaten oder reaktivieren Sie einen bestehenden Account aus dem Vorjahr. Wahlweise kann man selbstverständlich auch einem anderen Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Für den Klimaschutz und Radförderung in Vaihingen an der Enz – wir sind dabei!

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Wir begrüßen einander

Seit dieser Woche sind alle Klassengemeinschaften wieder an der Schule anwesend! Endlich, nach so langer Zeit. Ein Fest müsste eigentlich diese momentan so besondere Tatsache würdigen. Wie viele Wochen haben wir in wie vielen Kompromissen nach bestem Wissen und Können Schule gestaltet und Lernen bewältigt? Also jetzt – ein erstes Event, um uns als Schulgemeinschaft wiederzufinden, uns per Handschlag alle zu begrüßen. Das gegenseitige Händeschütteln steht zum Beginn einer gemeinsamen Zeit oder schließt ein gemeinsames Erlebnis ab. Wir eröffnen jetzt wieder den Präsenzunterricht!

Auf diesem Hintergrund entstand die Wimpelaktion „Wir begrüßen einander“. Die Schüler*innen aller Klassen zeichneten die Umrisse ihrer Hand auf ein DIN-A4-Blatt. Dabei wurden den Klassen 1 bis 12 die Far­ben des Tierkreises zugeordnet; Klasse 13 erhält die Farbe Weiß. Die Vielzahl der gezeichneten, gemalten und gestalteten Hände wurden dann klassenweise mit den gezeichneten Händen der Lehrer*innen auf einer Schnur angebracht: so entstand ein langes Band von Handwimpeln, farblich differenziert, individuell gestal­tet und fest auf dem Band der Gemeinschaft fixiert. Diese Handwimpel können sich bewegen und wie zum Gruße winken; vielleicht befindet sich eine Hand da­runter, die zwei Finger zum Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit von der materiellen Welt formt und damit zugleich ein Symbol für die Kraft des Geistes, der Ideen, Absichten und der Wirksamkeit der Willens­kraft setzt.

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