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Wir sind dabei!

In weinigen Tagen beginnt in Vaihingen das sogenannte Stadtradeln. Bei diesem Wettbewerb sammeln Städte 21 Tage lang so viele Kilometer auf dem Fahrrad, wie möglich – für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in der eigenen Kommune. In Vaihingen findet das Stadtradeln im Zeitraum 01.07. – 21.07.2022 statt. Wir haben unser Team „Waldorfschule Vaihingen|Enz“ aus dem letzten Jahr reaktiviert.
Man sammelt seine Kilometer auf dem Schulweg, auf dem Weg zur Arbeit oder bei kleinen und großen Fahrradtouren – ganz gleich. Die Anmeldung funktioniert sowohl allein als auch als Familie. Es gibt eine Website, auf der man die Statistiken des Teams gegenüber anderen Teams und auch der Gemeinde gegenüber anderen Gemeinden einsehen kann.

Radeln im Team „Waldorfschule Vaihingen|Enz“ – wie geht das?

Wer möchte, darf seine erradelten Kilometer für die Schule eintragen – Registrieren geht über diese Webseite: http://www.stadtradeln.de/vaihingen

Wählen Sie im ersten Schritt das Bundesland Baden-Württemberg sowie die Kommune Vaihingen an der Enz aus. Treten Sie im zweiten Schritt dem Team „Waldorfschule Vaihingen/Enz“ bei. Abschließend registrieren Sie sich mit Ihren persönlichen Nutzerdaten oder reaktivieren Sie einen bestehenden Account aus dem Vorjahr. Wahlweise kann man selbstverständlich auch einem anderen Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Für den Klimaschutz und Radförderung in Vaihingen an der Enz – wir sind dabei!

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Jahresarbeiten der 12. Klasse

Herzliche Einladung zu den Jahresarbeiten der 12. Klasse.
Mittwoch 22. Juni 2022 10.00 – 15.30 Uhr im Festsaal
Block 1 – Beginn 10.00 Uhr
Block 2 – Beginn 11.45 Uhr
Block 3 – Beginn 14.00 Uhr
Donnerstag 23. Juni 2022 10.00 – 13.15 Uhr im Festsaal
Block 1 – Beginn 10.00 Uhr
Block 2 – Beginn 11.45 Uhr


Die Darstellung der Jahresarbeiten durch die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse bildet einen wesentlichen Höhepunkt der Waldorfschulzeit an unserer Schule. Jede Schülerin und jeder Schüler hat sich in den letzten Monaten einem selbst gewählten Thema gewidmet. Die Gedanken, Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse flossen dabei in eine schriftliche Arbeit ein.

Die Jahresarbeit bietet eine Gelegenheit, sich selbstständig und verbindlich innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu beweisen. Verschwörungsideologien, Schlaf und Lernen, Sportwetten, begrünte Gebäude, Zoos im 21. Jahrhundert, Tiny House sind nur einige der Themen, die gewählt wurden.
Im Rahmen einer Vortragsreihe wird jede und jeder von ihnen das gewählte Thema in einem kurzen Vortrag vorstellen und auf einem Tisch im Saal präsentieren. Für die Gestaltung der Vorträge und des Raumes sind die Schülerinnen und Schüler selbst verantwortlich.

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„Warum bin ich nicht von Stein wie du?“

Die 8. Klasse spielte am vergangenen Wochenende in insgesamt vier Aufführungen, davon zwei interne „Der Glöckner von Notre Dame“ von Viktor Hugo in der Bearbeitung für die Bühne von Marcus Kraneburg, sozusagen eine Kurzfassung des erfolgreichsten Romans des Schriftstellers.
Regie führte auch in diesem Jahr die Regisseurin, Schauspielerin und Theaterpädagogin Gabriele Sponner.


Als Einführung erläuterte der Klassenlehrer Bernd Schneider, der die Klasse seit der ersten Klasse unterrichtet, seine Beziehung zu den Glocken, wobei eine große schön klingende sogar auf der Bühne stand. Eine zweite Einführung boten zwei Schülerinnen der Klasse, und zwar zu dem im Stück oft gebrauchten Begriff „Zigeuner“. Dazu stand im Programmheft folgender erklärender Text von ihrem Mitschüler, Leonard Zischka:  Das Wort ,,Zigeuner“ ist eine byzantinische also griechische Fremdbezeichnung für Völker wie z.B. Sinti und Roma. Diese sind vor 900 Jahren aus Indien ausgewandert. Der Name ist seit dem Jahr 1418 nachgewiesen. „Zigeuner“ ist heute ein beleidigendes Wort für Völker, die keinen festen Wohnsitz haben (fälschlicherweise in der Volksetymologie als „ziehende Gauner“ gedeutet) und als Nomaden leben. Tatsächlich trifft das nur auf 5% der Menschen zu, die auch über Jahrhunderte z.B. im Burgenland leben. Diese Völker wurden ähnlich wie die Juden Jahrhunderte verfolgt und diskriminiert. Während des Dritten Reiches wurden sie inhaftiert und umgebracht. Erst seit den 1970er Jahren organisieren sich Sinti und Roma und kämpfen gegen den tiefsitzenden Rassismus. Auch im Stücke müssen sich die Angehörigen dieser Volksgruppe immer wieder gegen ihre Diskriminierung verteidigen, gehört doch eine der Hauptpersonen, die Tänzerin Esmeralda dieser Gemeinschaft an.

Über den Inhalt des Stückes wurde in der Vorankündigung berichtet. Die Frage ob Don Frollo es schafft, Esmeralda hinrichten zu lassen, kann nun beantwortet werden: nein, denn Quasimodo, der missgestalteten Glöckner rettet sie zum zweiten Mal vor dem sicheren Tod.

Am Ende sitzt er vor der Kathedrale, schaut in die Ferne und fragt „Warum bin ich nicht von Stein wie du?“

Das Stück schildert den Konflikt zwischen spätmittelalterlichem Denken (Ende des 15. Jahrhunderts), kurz nach der Erfindung des Buchdrucks, das in einer Szene kontrovers diskutiert wird, und einer natürlichen, zwanglosen Lebensauffassung. In der einerseits bigotten, andererseits abergläubischen Zeit stehen sich zwei Extreme gegenüber. Verkörpert zum einen durch den scheinbar rationalen rachsüchtigen Don Frollo, zum anderen durch die lebensfrohe schöne „Zigeunerin“ Esmeralda. Als Bindeglied dient die Figur des einsamen, hässlichen aber intelligenten Quasimodo, der selber an einem Buch schreibt.  Andererseits ist das Stück auch ein Plädoyer für die Gleichberechtigung einer verfolgten Bevölkerungsgruppe, die auch heute noch mit Vorurteilen zu kämpfen hat.

Die Probenzeit war, wie geschildert wurde, auch ein soziales Lernfeld in dem Lehrer, Schüler und Eltern harmonisch zusammenarbeiteten. Besonders zu erwähnen sind die Kostümgestalterin Sophia Spickenreuther, die den Zeitgeist aufgriff, die Regieassistenten Sabine Auerbach und der Klassenlehrer Bernd Schneider, die vier Beleuchter, die das Bühnengeschehen ins rechte Licht rückten. Trotz vieler kurzer Szenen gingen die Umbauten erstaunlich schnell vonstatten, begleitet von den Musikern der Klasse.

Das Engagement der Schüler, die schöne Aussprache und das überzeugende Spiel, ein funktionales Bühnenbild (entworfen von dem Architekten  Bernd Schneider, ausgeführt von Marc Friedmann), die stimmungsvolle Musik, komponiert für das Stück von Musiklehrer Alexander Nolte, und die gekonnte einfallsreiche Inszenierung von Gabriele Sponner machten diese Aufführung, zu einem sehenswerten Erlebnis, das in allen Aufführungen, den wohlverdienten Applaus erntete.

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Der Glöckner von Notre-Dame

13.5.22 | 14.5.22 | UM 19.30 UHR

Herzliche Einladung zum Klassenspiel der 8. Klasse im Saal der Freien Waldorfschule Vaihingen|Enz.
Zum Inhalt des Stücks: Am 6. Januar 1492, drängen Zigeuner, obwohl es ihnen verboten ist, in die Stadt Paris, um den Narrentag zu feiern. Der schönen Esmeralda gelingt es, an den Wachen vorbei vor der Kathedrale, zur Freude des Volkes, des Bettelvolkes, sogar des Königs und unter den Augen Don Frollos zu tanzen. Von diesem Zeitpunkt an kann Don Frollo, der Kirchenmann, an nichts anderes mehr denken, als an die Tänzerin und so befiehlt er seinem Glöckner Quasimodo, die Schöne zu entführen. Der Poet Gringoire, der Antiheld der Geschichte und vom Bettelkönig zum Ehemann der Zigeunerin ernannt, vereitelt dies, indem er, zwar nicht mutig, aber dafür laut schreiend, die Soldaten und Hauptmann Phöbus zur Hilfe ruft. Sie bringen Quasimodo vor den Richter. Er wird zu 50 Hieben und 1 Stunde Pranger verurteilt.  Als das grausame Urteil vollstreckt wird, ist es wiederum Esmeralda, die dem armen geschundenen Glöckner Wasser reicht. Das erste Mal im Leben erlebt Quasimodo Mitgefühl. Von nun an wird er Esmeraldas Beschützer. Don Frollo hat seine Seelenruhe verloren, und macht die Zigeunerin dafür verantwortlich: Entweder wird sie die seine oder sie muss sterben. Als Esmeralda ihr Herz aber dem Hauptmann schenken will, der sie gerettet hat, bringt Don Frollo diesen hinterrücks um und bezichtigt die Zigeunerin der Tat. Esmeralda wird zum Galgen geführt, da rettet der Glöckner Esmeralda und bringt sie in der Kirche in Sicherheit. Dort ist sie im Asyl. Doch auf Betreiben Don Frollos hebt der König das Asylrecht auf. Gelingt ihm sein teuflischer Plan Esmeralda hinrichten zu lassen?
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Für unsere Veranstaltung gibt es keine Corona bedingten Beschränkungen, die zu beachten sind. Selbstverständlich dürfen sie gern freiwillig Maske tragen.

Von Viktor Hugo/ Bearbeitung Marcus Kraneburg
Regie: Grabriele Sponner

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Deutsch-französischer Redewettbewerb

Amélie Mandl aus der 12. Klasse unserer Schule hat erfolgreich am deutsch-französischen Redewettbewerb teilgenommen, der von Lions Clubs International ausgerichtet wurde. Die anspruchsvolle Aufgabe bestand darin, 10 Minuten in Französisch frei zu referieren und dabei zu folgendem Zitat des Friedennobelpreisträgers Albert Schweitzer Stellung zu nehmen: „Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen“.
Es galt interessante Inhalte sowie themenspezifisches Vokabular zu erarbeiten und daraus mit rhetorischem Geschick eine Rede zu formulieren. Für die Vorauswahl musste Amélie ein Video ihrer Rede aufnehmen und dies bei YouTube hochladen.  
Ihre Präsentation gehörte zu den besten und deshalb wurde sie mit 4 weiteren KandidatInnen zur Endausscheidung am 30. April 2022 nach Ludwigsburg eingeladen. Am deutsch-französischen Institut präsentierte sie mit viel Überzeugungskraft und Engagement ihre Rede vor einem internationalen Publikum. Am Ende musste Amélie sich nur zwei KandidatInnen vom Landesgymnasium für Hochbegabte geschlagen geben und erreichte einen hervorragenden 3. Platz mit einem Preisgeld von 150 EUR.
An das deutsch-französische Institut war auch eine französische Delegation aus der Region Grand Est zur Endausscheidung gekommen, bei der französische SchülerInnen ihre Präsentationen auf Deutsch zum gleichen Thema vortrugen
Entscheidend für Amélie aber sind die bleibenden Erfahrungen: sich intensiv vorbereiten, seine Arbeit und sich vor Publikum in Französisch zu präsentieren, und am Ende mit französischen und deutschen SchülerInnnen friedlich in schönem Rahmen zu feiern.

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Corona-Info 10|05|22

Das Tragen von Masken ist jedem freigestellt.
Es werden zwei Tests pro Woche bis auf weiteres an die Schüler zwei Tests pro Woche bis auf weiteres ausgeteilt.
Es besteht nach wie vor Meldepflicht an die Schule. Nach 5 Tagen kann man sich freitesten lassen. Über die Klassenlehrer wird die betroffene Elternschafft in Kenntnis gesetzt.
Es gibt keine Vorgaben für Veranstaltungen.
Dementsprechend ist bei Schulveranstaltungen nur noch zu beachten, dass in der Schule ein Zutrittsverbot für nicht quarantänebefreite Personen gilt, die keinen negativen Nachweis vorlegen.

Alle nötigen Infos und Formulare finden unsere Eltern hier >.



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EIN ZEICHEN FÜR DEN FRIEDEN

Waldorfschülerinnen und -schüler setzten am Freitag, den 18. März 2022, kurz nach 12.00 Uhr, gemeinsam mit insgesamt 2100 Schülerinnen und Schüler der Vaihinger Schulen ein starkes Zeichen für den Frieden.
Die Schülerkette zog vom FAG zur Franckstraße hinauf, entlang der Fahrradtrasse hoch zur Steinbeisstraße und knüpfte dort das Band an die Waldorfschülerinnen und -schüler der Klasse 9-12. Sie alle verbanden sich mit Schals zur Abstandshaltung, alle mit einem gemeinsamen Ziel, einem gemeinsamen Gedanken:
„Frieden in der Welt“.
Pro Klasse wurden zwei Luftballons mit Friedenswünschen in den Farben Gelb und Blau – und biologisch abbaubar – in den Himmel entlassen.
Wir bedanken uns beim FAG für die Koordination und den guten Gedanken.

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ONLINE INFOTAG

»Waldorfpädagogik heute: Gemeinsam Türen öffnen«

AM SAMSTAG, 29. JANUAR 2022
9.00 UHR BIS 12.00 UHR, ONLINE!


LINK ZUM ONLINE INFOTAG >

Einwahldaten für die Teilnahme als Gast per Telefon :
Es muss mindestens ein Teilnehmer mit aktiviertem Mikrofon online teilnehmen. Andernfalls ist keine telefonische Einwahl möglich. Sie können keine reinen Telefonkonferenzen durchführen.
1) Telefonnummer wählen: 02195 / 9449 964 
2) PIN auf Anfrage eingeben: 443 678 191

PROGRAMM:
09.00 Uhr Begrüßung

09.05 Uhr Waldorf-Café
„Waldorfpädagogik heute: Gemeinsam Türen öffnen.“

Sie erhalten Einblicke in die Waldorfpädagigik & einen kurzen Überblick zur 13-jährigen Schulzeit

10.00 Uhr Pause

10.10 Uhr Wir beantworten Ihre Fragen – Gruppenarbeit

11.00 Uhr Pause

11.10 Uhr Plenum: Austausch und weitere Informationen vom
Aufnahmekreis, Schularzt, Elternbeirat, Beitragskreis sowie Hort & Kernzeit.
Wir freuen uns über Ihre schriftliche Anmeldung unter:
info@waldorfschule-vaihingen.de.

Natürlich sind Sie auch spontan herzlich eingeladen dabei zu sein.

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Stellungnahme zur derzeitigen Corona-Situation

Immer wieder stand die Waldorfpädagogik in den letzten Wochen im politischen Fokus rund um das Pandemiegeschehen – so nun auch in Vaihingen|Enz, wie in der Vaihinger Kreiszeitung vom 10.12.21 zu lesen war.
Seit nun mehr fast zwei Jahren ist unser Verein, die Schule und der Kindergarten, wie alle anderen Waldorf- und Regelschulen sowie Kindertagesstätten von den pandemiebedingten wechselnden Auflagen der Landesregierung betroffen. Dennoch gelingt es uns den Unterricht an unserer Schule sowohl in Präsenz als auch digital und im Fernlernen durchzuführen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder und Jugendlichen unseres Vereins. Unsere Priorität ist dabei den Unterricht möglichst in Präsenz für alle Schüler*innen der Schule zu gestalten. Das bedingt, dass wir uns an die von der Landesregierung vorgegeben Verordnungen zu halten haben, und dies auch ohne Diskussion tun – das gilt ebenso für unseren Kindergarten.
Übrigens hat die Waldorfschule Vaihingen|Enz als einer der ersten Schulen der Stadt Luftfilter zu Beginn der Schuljahres 2021/22 für nahezu jeden Unterrichtsraum angeschafft.
Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass die Impfquoten oder die verhältnismäßige Anzahl der positiv getesteten Schüler*innen oder der in Quarantäne befindlichen Schulklassen von anderen Schulen abweichen.
Hierzu verweisen wir auf die ausführlichen Stellungnahmen und Presseinformationen vom 22. November 2021 vom Bund der Waldorfschulen:
„Bund der Freien Waldorfschulen bestätigt seine Haltung zu
Pandemiemaßnahmen und Schutzimpfung“. >

Schulführung und Vorstand des Waldorf Kindergarten- und Schulvereins Vaihingen|Enz e.V.

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