Viel los im 2. Schulhalbjahr

Im zweiten Schuljahr stehen für unsere Schüler noch einige Projekte und Praktika an.

Allerdings ist der April hauptsächlich durch die bevorstehenden Prüfungen für das Abitur und die Realschulprüfung geprägt.

Im Mai nehmen die Schüler, je nach Klassenstufe, am Landwirtschafts-, Betriebs- oder Sozialpraktikum teil. In einem gemeinsamen Abend mit den Eltern im Rahmen einer Präsentation geben die Schüler und Schülerinnen Bericht über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen außerhalb der Schule.

Am Maientag in Vaihingen nimmt die 4. Klasse am Umzug teil - traditionell als Keltenfürst mit Gefolge.

Im Juni fahren die Oberstufenschüler nach Weikersheim, um dort intensiv für das Oberstufenkonzert zu proben. Gemeinsam mit Lehrern und Betreuern werden Musikstücke einzustudiert, die dann im Konzert den Höhepunkt bilden und dieses ist immer ein Ohrenschmaus, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Außerdem finden im Juni die Jahresarbeiten der Klasse 8 + 12 statt. In der Jahresarbeit fertigt der Schüler eine Individualleistung an. In Absprache mit einem Lehrer wird ein selbstgewähltes Thema während des Schuljahres erarbeitet und der Schulgemeinschaft präsentiert.

Die Klassen 5 und 8 gehen im Juni auf Klassenfahrt. Die einen ins Schullandheim, die anderen auf Kanutour.

Ende Juni wird es auf dem Schulgelände einen Flohmarkt zugunsten des Neubaus geben.

Die Klassen 9 und 10 sind im Juli auf Klassenfahrt in England. Sie werden in Gastfamilien untergebracht und tagsüber sind sie mit der Englischlehrerin auf Erkundungstour in London. Diese Zeit ist hervorragend geeignet, die gelernten Englischkenntnisse anzuwenden und ganz in die Sprache einzutauchen.

Das diesjährige Mittelstufenkonzert findet am 9. Juli und das 11.-Klass-Spiel am 21. + 22. Juli statt. Gerald Friese führt auch diesmal Regie beim Klassenspiel. Der Titel steht noch nicht fest.


Öffentliche Schulfeier am 18.03.2017

Am Samstag, den 18.03.2017 um 10:00 Uhr, laden wir Sie recht herzlich zur

Öffentlichen Schulfeier

ein.

Die Schüler und Schülerinnen zeigen Inhalte aus ihrem Unterricht sowohl aus dem künstlerischen wie auch rythmischen Bereich. Für alle Interessierten wird im Anschluß eine Führung durch die Schule angeboten.

Seit der Begründung der ersten Waldorfschule 1919 gehören die damals so genannten Monatsfeiern wie selbstverständlich zum Profil der Waldorfpädagogik. Für die kleinen Schüler ist der Blick auf die „Großen“ etwas Selbstverständliches. Sie sind ihnen Vorbild und Wegweiser. Staunend verfolgen sie, was auf der Bühne geschieht. Manchmal hört man die Frage: „Machen wir das auch mal?“ Die größeren Schüler erinnern sich bei den Beiträgen der jüngeren vielleicht an ähnliche Beiträge, die sie in diesem Alter vorgeführt haben und staunen manchmal, mit welcher Ernsthaftigkeit da aufgetreten wird. Außerdem lernen die Schüler bestimmte Seiten ihrer Lehrer kennen: Einige zeigen selten etwas, andere treten häufig mit verschiedenen Klassen auf, zeigen möglicherweise oft Ähnliches, man weiß schon, was einen erwartet. Auch die Wahrnehmung der Klassen untereinander wird nicht unwesentlich durch die Beiträge bei den Monatsfeiern geprägt. Für jeden einzelnen Schüler stellt ein Auftritt gewisse Anforderungen, die bewältigt sein wollen und die wiederum ermutigen, wenn sie gemeistert werden. Auch für die Lehrer stellt die Monatsfeier eine Herausforderung dar. Wenn die Beiträge geplant werden, ist manchmal kaum abzuschätzen, wie weit die Klasse im gemeinsamen Übungsprozess voranschreiten kann. Wird das Geübte gelingen? Wie viel Werkstattcharakter darf es haben? Manchmal kann man als Lehrer nur staunen, wie einzelne Schüler regelrecht über sich hinauswachsen oder wie eine ganze Klasse gemeinsam einen Schritt vorwärts geht. Als Eltern freut man sich in der Regel, die eigenen Kinder innerhalb ihrer Klasse zu erleben. Gleichzeitig kann man einen Eindruck gewinnen von dem, was an der Schule lebt. Für Schüler und Lehrer bildet die interessierte Elternschaft eine nicht zu unterschätzende Hülle, in der sich das Schulleben gedeihlich entwickeln kann. Zuletzt sei noch ein Aspekt erwähnt, der mit der ursprünglichen Intention der Monatsfeier wenig zu tun hat, aber unseren Zeiterfordernissen entspricht. Dadurch, dass fast alle Fächer einen Einblick in ihre pädagogische Arbeit gewähren, stellen Monatsfeiern für die Schule eine besondere Möglichkeit dar, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Hand hoch für Freie Schulen – Kundgebung in Stuttgart

Am 9. März 2017 um 12:00 Uhr versammeln sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Unterstützer der Freien Schulen auf den Stuttgarter Schlossplatz. Während der Pause der Plenarsitzung zeigen sie den Abgeordneten, wie viele Gesichter, wie viel Vielfalt und wie viel Kreativität in unseren Freien Schulen stecken.

Schülerinnen und Schüler unserer Klassen 9 – 12 nehmen an der Kundgebung teil.

„Freie Bildung unter freiem Himmel“ lautet das Motto der Kundgebung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen (AGFS) lädt die Öffentlichkeit und die Abgeordneten zu Information, Kulturprogramm und Debatte mit den jugendlichen und erwachsenen Vertretern des freien Schulwesens ein.

Die Kampagne „Hand hoch für Freie Schulen“ wird getragen von der AGFS sowie von Eltern, Schülern, Lehrenden und Mitarbeitenden an Freien Schulen in Baden-Württemberg. In seinem Urteil vom 6. Juli 2015 hat der Staatsgerichtshof festgestellt, dass Freie Schulen vom Land finanziell benachteiligt werden. Das Gericht forderte die Landesregierung dazu auf, die Finanzierung Freier Schulen in Baden-Württemberg neu zu regeln. Die Freien Schulen in kirchlicher und privater Trägerschaft, wie auch unsere Schule, fordern ein faires und zukunftsfestes Finanzierungsmodell, das Eltern nicht zusätzlich belastet und die Vielfalt im baden-württembergischen Bildungssystem für die Zukunft sichert. Bis zum Sommer soll die Neuregelung geklärt sein. Jetzt zählt’s: Hand hoch für Freie Schulen!

Quelle:www.hand-hoch-bw.de