Öffentliche Schulfeier am 18.03.2017

Am Samstag, den 18.03.2017 um 10:00 Uhr, laden wir Sie recht herzlich zur

Öffentlichen Schulfeier

ein.

Die Schüler und Schülerinnen zeigen Inhalte aus ihrem Unterricht sowohl aus dem künstlerischen wie auch rythmischen Bereich. Für alle Interessierten wird im Anschluß eine Führung durch die Schule angeboten.

Seit der Begründung der ersten Waldorfschule 1919 gehören die damals so genannten Monatsfeiern wie selbstverständlich zum Profil der Waldorfpädagogik. Für die kleinen Schüler ist der Blick auf die „Großen“ etwas Selbstverständliches. Sie sind ihnen Vorbild und Wegweiser. Staunend verfolgen sie, was auf der Bühne geschieht. Manchmal hört man die Frage: „Machen wir das auch mal?“ Die größeren Schüler erinnern sich bei den Beiträgen der jüngeren vielleicht an ähnliche Beiträge, die sie in diesem Alter vorgeführt haben und staunen manchmal, mit welcher Ernsthaftigkeit da aufgetreten wird. Außerdem lernen die Schüler bestimmte Seiten ihrer Lehrer kennen: Einige zeigen selten etwas, andere treten häufig mit verschiedenen Klassen auf, zeigen möglicherweise oft Ähnliches, man weiß schon, was einen erwartet. Auch die Wahrnehmung der Klassen untereinander wird nicht unwesentlich durch die Beiträge bei den Monatsfeiern geprägt. Für jeden einzelnen Schüler stellt ein Auftritt gewisse Anforderungen, die bewältigt sein wollen und die wiederum ermutigen, wenn sie gemeistert werden. Auch für die Lehrer stellt die Monatsfeier eine Herausforderung dar. Wenn die Beiträge geplant werden, ist manchmal kaum abzuschätzen, wie weit die Klasse im gemeinsamen Übungsprozess voranschreiten kann. Wird das Geübte gelingen? Wie viel Werkstattcharakter darf es haben? Manchmal kann man als Lehrer nur staunen, wie einzelne Schüler regelrecht über sich hinauswachsen oder wie eine ganze Klasse gemeinsam einen Schritt vorwärts geht. Als Eltern freut man sich in der Regel, die eigenen Kinder innerhalb ihrer Klasse zu erleben. Gleichzeitig kann man einen Eindruck gewinnen von dem, was an der Schule lebt. Für Schüler und Lehrer bildet die interessierte Elternschaft eine nicht zu unterschätzende Hülle, in der sich das Schulleben gedeihlich entwickeln kann. Zuletzt sei noch ein Aspekt erwähnt, der mit der ursprünglichen Intention der Monatsfeier wenig zu tun hat, aber unseren Zeiterfordernissen entspricht. Dadurch, dass fast alle Fächer einen Einblick in ihre pädagogische Arbeit gewähren, stellen Monatsfeiern für die Schule eine besondere Möglichkeit dar, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Hand hoch für Freie Schulen – Kundgebung in Stuttgart

Am 9. März 2017 um 12:00 Uhr versammeln sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Unterstützer der Freien Schulen auf den Stuttgarter Schlossplatz. Während der Pause der Plenarsitzung zeigen sie den Abgeordneten, wie viele Gesichter, wie viel Vielfalt und wie viel Kreativität in unseren Freien Schulen stecken.

Schülerinnen und Schüler unserer Klassen 9 – 12 nehmen an der Kundgebung teil.

„Freie Bildung unter freiem Himmel“ lautet das Motto der Kundgebung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen (AGFS) lädt die Öffentlichkeit und die Abgeordneten zu Information, Kulturprogramm und Debatte mit den jugendlichen und erwachsenen Vertretern des freien Schulwesens ein.

Die Kampagne „Hand hoch für Freie Schulen“ wird getragen von der AGFS sowie von Eltern, Schülern, Lehrenden und Mitarbeitenden an Freien Schulen in Baden-Württemberg. In seinem Urteil vom 6. Juli 2015 hat der Staatsgerichtshof festgestellt, dass Freie Schulen vom Land finanziell benachteiligt werden. Das Gericht forderte die Landesregierung dazu auf, die Finanzierung Freier Schulen in Baden-Württemberg neu zu regeln. Die Freien Schulen in kirchlicher und privater Trägerschaft, wie auch unsere Schule, fordern ein faires und zukunftsfestes Finanzierungsmodell, das Eltern nicht zusätzlich belastet und die Vielfalt im baden-württembergischen Bildungssystem für die Zukunft sichert. Bis zum Sommer soll die Neuregelung geklärt sein. Jetzt zählt’s: Hand hoch für Freie Schulen!

Quelle:www.hand-hoch-bw.de


Künstlerischer Abschluss in Eurythmie

Freitag, 10.02.2017 um 19:00 Uhr im Saal der Schule Mehr als den Namen tanzen kann man nach 12 Jahren Waldorfschule auf jeden Fall! Aber auch das Fach Eurythmie kommt irgendwann zu einem Abschluss und dort stellen sich die Schüler der 11. und 12. Klasse unter Beweis, dass sie auch hier mehr können als nur basics. Die Programme der einzelnen Jahrgänge unterscheiden sich so, wie die Klassen sich als Wesen unterscheiden. Somit gab es im ersten Jahr der Abschlüsse, vor nunmehr 10 Jahren, ein Märchen, immer noch hochaktuell in unserer Zeit: "Der Rattenfänger von Hameln". Ein anderer Jahrgang beschäftigte sich neben romantischer Musik mit Texten aus Khalil Gibrans "Der Prophet". Wieder in einem anderen Jahr gab es den wirklich komplizierten Versuch Rap in der richtigen Geschwindigkeit und Klezmer mit der gebotenen Geschicklichkeit umzusetzen, was allen Beteiligten neue Erkenntnisse brachte und am Ende sehr gut gelang. Schön zu sehen waren auch immer wieder die sogenannten "Klassischen Stücke", die in ihrer Umsetzung viel anspruchsvoller sind, als man gemeinhin vielleicht vermuten würde, um nur einige der Themen anzusprechen. Sind sind herzlich eingeladen, die Aufführung anzusehen. Der Eintritt ist frei!